| Hybridlösung für Stadion - Gewinn auf allen Seiten |
| Montag, 02. Februar 2009 um 09:30 Uhr | |
Die Doppelnutzung des neuen Erfurter Stadions war in den vergangenen Tagen ein heiß diskutiertes Thema unter den RWE-Fans. Diese favorisierten, im Gegensatz zu den politischen Vertretern, ein reines Fußballstadion für den Verein.
Die Politiker hingegen ließen ein klares Statement verlauten: „Ein reines Profi-Fußballstadion ist laut den Förderrichtlinien ausgeschlossen“, so der Thüringer Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz. Mit der Hybridlösung möchte die Politik im Interesse aller Bürger handeln und im Zuge des Umbaus ein neues Sport- und Kulturzentrum schaffen. Diese beiden Standpunkte schließen sich jedoch nicht aus. Das Erfurter Steigerwaldstadion wird auch in Zukunft eng mit dem Fußball, insbesondere dem Rot-Weiß Erfurt, verbunden sein. Zudem weist die Hybridvariante bisher ungeahnte Vorteile auf. Die neuen Zuschauertribünen sind frei beweglich und können damit viel näher am Spielfeldrand platziert werden – für die Fußballfans kein Vergleich mehr zur jetzigen Situation. Denn momentan sind die Tribünen des Erfurter Stadions nicht nur in einem untragbaren Zustand, sondern, aufgrund der alten Laufbahn, auch sehr weit vom Spielgeschehen entfernt. Dieser Missstand wird mit Hilfe einer Hydraulikanlage behoben, welche es ermöglicht, die Zuschauerränge je nach Nutzung zu positionieren. Dadurch können die RWE-Fans das Spielgeschehen hautnah verfolgen und die Leichtathletikbahn ist trotzdem bei Bedarf verfügbar. Redaktion:Bianca Schneider |
